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Woher kommt der Begriff Währung und was bedeutet dieser ursprünglich?

Währung, Kürzel oder Land eingeben

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Der Euro ist die Währung von Europa, Deutschland , Malta, Zypern , Zimbabwe, Vatikanstadt, Spanien, Slowenien (Slovenia) , Slowakei (Slovakia) , San Marino, Portugal, Niederlande, Montenegro , Monaco, Andorra , Luxemburg, Kosovo , Italien , Irland , Griechenland , Frankreich , Finnland , Estland und Belgien und Austria und hat das Symbol . Die Währungs-Abkürzung nach ISO 4217 lautet EUR. ist die Währung von . Die Währungs-Abkürzung nach ISO 4217 lautet .

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(Heute, den 25.05.2019): 0

Das Wort Währung (ursprünglich werunge) stammt aus der mittelhochdeutschen Sprache (1050 - 1350, Höhepunkt des Mittelalters) und bedeutete damals, die Gewährleistung für die Münzen des Staates. Eine Währung ist sozusagen die Verfassung, die das Geldwesen eines Staates festlegt.

Das Geldwesen regelt das Münz- und Notensystem innerhalb eines Währungsraums. Die Währung ist nur innerhalb des Währungsraums gültig. Eine festgelegte Währung ist die einzige Möglichkeit mit Waren und Dienstleistungen zu handeln, ohne dabei gegen andere Waren und Dienstleistungen zu tauschen.

Währungen können an den internationalen Devisenmärkten gehandelt werden. Der Staat und die Zentralbanken können den Wert der Währung mit gewissen Maßnahmen gezielt beeinflussen.

Wenn eine Währung weltweit gültig ist, spricht man von Konvertibilität. Konvertibilität ist auch bei Gold und Silber gegeben, da diese Edelmetalle in jede Währung umgetauscht werden können.

Es gibt momentan mehr als 160 Währungen weltweit. Die internationalen Leitwährungen sind der Euro und der Dollar. Komplementärwährungen werden nur regional als Zahlungsmittel akzeptiert.

Eine Währung besitzt nur einen Wert, solange die Bevölkerung die Währung als Zahlungsmittel akzeptiert. Ersatzwährungen bilden sich, wenn die Bevölkerung das Vertrauen in die Währung verliert. Ersatzwährungen sind oft Gegenstände, die einen materiellen Tauschwert besitzen.

Der Euroraum ist die einzige Region weltweit, in der dieselbe Währung länderübergreifend gültig ist. Dies bezeichnet man als Währungsunion.

Historische Entwicklung



Natural-, Waren-, oder Nutzgeld sind Frühformen heutiger Währungen. Dabei galten nützliche und schöne Dinge als Zahlungsmittel. Es gab jedoch keinen einheitlichen Wert.

So musste bei jedem Geschäft der Tauschgegenstand verhandelt werden. Schon damals standen Zählbarkeit, Lagerfähigkeit und leichte Transportierbarkeit der Währungen im Vordergrund.

Ab circa 1000 vor Christus wurden die Währungen langsam in ihrer materiellen Form vereinheitlicht.

Es wurde immer mehr in Münzen gezahlt. Diese bestanden meistens aus Gold, Silber oder Kupfer. Diese Münzen besaßen noch einen realen Wert, da die Edelmetalle begehrt und selten waren.

Papiergeld entstand das erste Mal im 11.Jahrhundert in China. Am Anfang sollte es nicht das Münzgeld ersetzen, sondern war lediglich als Ersatz gedacht.

Erst im 19.Jahrhundert entwickelte sich Papiergeld zum anerkannten Zahlungsmittel. Seitdem versuchen Staaten das Vertrauen der Bevölkerung in die Währungen durch geldpolitische Maßnahmen hoch zu halten.

Mittlerweile entsteht quasi eine neue Währung, das immaterielle Geld. Dabei findet ein bargeldloser Zahlungsverkehr statt. Dies sorgt dafür, dass viel mehr Geld im Umlauf ist, als real existiert.

Würden die heutigen Leitwährungen Euro und Dollar zusammenbrechen, würde ein riesiges Chaos weltweit entstehen.

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