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Was ist Inflation? Und Wirkung in Bezug auf Währungen und Wirtschaft

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(Heute, den 06.12.2022): 1

Inflation ist der Anstieg des Preisniveaus und damit einhergehend der Verlust des Geldwerts. In der Praxis zeichnet sie sich durch den Umstand aus, dass für denselben Geldbetrag weniger Güter oder Dienstleistungen erworben werden können, die dementsprechend teurer werden und die Währung weniger wert ist.

Synonyme für die Inflation sind Preissteigerungsrate oder Teuerung. Das Antonym zur Inflation ist die Deflation – also die wirtschaftliche Entwicklung, wenn das Preisniveau sinkt und Geld an Wert zunimmt.

Als Ursache langfristiger Inflation nimmt man heutzutage die Geldmenge an. Wird mehr Geld gedruckt oder steht zur Verfügung, als die Wirtschaft wächst, verliert das Geld an Wert. Für Kurz- und mittelfristige Inflation sind jedoch weitere Faktoren relevant, etwa Lohn- und Preisstarrheit.

Oftmals wurden Inflationen während oder nach politischen oder gesellschaftlichen Ereignissen wie Kriegen beobachtet. Außerdem kann die Inflation teilweise durch Geldpolitik beeinflusst werden.

Auch wenn man Inflation zunächst als Übel ansieht, ist sie in einigen Fällen in einem geringen Ausmaß sogar beabsichtigt, um die Leute dazu zu motivieren das Geld auszugeben oder zu investieren in der Hoffnung so die Wirtschaft anzukurbeln.

Die Inflationsrate sollte laut der Europäischen Zentralbank ungefähr 2% pro Jahr betragen, die von ihr angestrebt wird. Die Preisentwicklung wäre so vorhersehbar und würde Konsumenten motivieren, Investitionen zeitnahe zu tätigen, sodass das Wirtschaftswachstum stetig voranschreitet.

In der Praxis zeigt sich dieses Ziel ist nicht konsequent einzuhalten, was Schwankungen zur Folge hat.

Wesentliche Folgen und Vorteile einer Inflation:

Der Kauf von Waren wird teurer und damit auch die Lebenserhaltungskosten. Die Löhne steigen jedoch im Regelfall nicht so schnell wie die Inflation, was dazu führt, dass sich die Leute immer weniger leisten können. Dies führt zu immer mehr Forderungen nach Lohnerhöhung und Unterstützungsleistungen, wodurch sich die Preisspirale schnell immer weiter dreht.

Ein möglicher Vorteil einer Teuerung besteht für Schuldner (zum Beispiel Kreditnehmer): sinkt der Wert des Geldes, sinkt auch der reale Wert an Forderungen, die an der ursprünglich vereinbarten Geldsumme gebunden sind.

Für den Gläubiger hingegen ist dies natürlich kritisch sofern sie einen festen Zinssatz vereinbart hatten, da sie möglicherweise weniger zurückbekommen als sie verliehen haben.

Wichtig: Die Inflation kann jedoch auch für den Schuldner (zum Beispiel Kreditnehmer) gefährlich werden und zwar dann wenn der Kredit nicht oder nicht mehr eine feste Zinsbindung hat.

Den mit der Inflation steigen auch die Kreditzinsen was letztendlich zu einer übermäßigen Belastung für den Schuldner führen kann. Auf diesem Wege haben schon zahlreiche Leute ihr Haus etc. verloren.

Ist die Inflation zu niedrig, kann dies ebenfalls zu einer Wirtschaftskrise führen, wenn das Geld weniger genutzt wird.

Der umgekehrte Fall wäre eine Deflation, dann steigt der Geldwert, Güter und Dienstleistungen werden günstiger, die Nachfrage sinkt, weil die Konsumenten ihre Ausgaben erst später tätigen, da die Preise immer niedriger werden, entsprechend wird die Produktion zurückgefahren und die Wirtschaft kommt ins Stocken.

Ein absoluter Ausnahmezustand ist die sogenannte Hyperinflation. In diesem Fall fällt der Wert des Geldes so drastisch ab, dass es praktisch nicht mehr zu gebrauchen ist.

Eine Inflation weit über 1000000000% ist dabei denkbar. Ein Paradebeispiel wäre die Hyperinflation 1923 in Deutschland, bei der Geld nicht mehr in Taschen getragen, sondern in Schubkarren gefahren, wurde. Solche Inflationen können in aller Regel nur noch durch eine Währungsreform beendet werden.

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