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Währungen in Deutschland vor dem Deutschen Reich

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Ptas

ist die Währung von . Die Währungs-Abkürzung nach ISO 4217 lautet . Der Saharaui-Peseta ist die Währung von und hat das Symbol Ptas. Die Währungs-Abkürzung nach ISO 4217 lautet None.

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Seit 1871 existiert eine einheitliche deutsche Währung. Vor dieser Zeit gab es das sogenannte Römisch-Deutsche Reich. In dieser Epoche wurden die verschiedensten Zahlungsmittel akzeptiert. Zu ihnen gehörten Schilling, Groschen, Silbergroschen, Dukaten, Gulden, Heller, Kreuzer und Taler.

Als das Deutsche Reich am 18. Januar 1871 ausgerufen wurde, wurden die gängigen Währungen durch einen Reichstagsbeschluss ersetzt. So folgte die Mark als einheitliches Zahlungsmittel und sollte in 100 Pfennige unterteilt werden. Das entsprach zu dieser Zeit einen Wert von 0,358423 Gramm Feingold.

Der Begriff „Mark“ war keine Erfindung, die mit dem Kaiserreich entstanden ist. Sie taucht bereits früher in der Geschichte auf. Im Jahr 1764 wurden 24er Münzen in Augsburg geprägt, die den Wert von 20 Kreuzern hatte und auf der „Eine feine Marck“ stand. Nach dem Beschluss des Reichstages von 1871 wurden alle Währungen durch die Mark radikal abgelöst. So entstand die erste einheitliche Deutsche Währung, parallel zum deutschen Kaiserreich.

Die alten Währungen konnten nicht von heute auf morgen abgeschafft werden. Sie behielten bis auf Weiteres ihre Gültigkeit, sollten aber planmäßig bis zum Neujahrsbeginn im Jahre 1876 abgeschafft sein. Tatsächlich erwies sich das als Wunschdenken. Es sollte noch um die 20 Jahre dauern, bis die Mark die alten Währungen vollständig ersetzen konnte.

1873 kam am 09. Juli das zweite Reichsmünzgesetz und mit ihr neue Regeln für Metallmünzen. So sollten Ein-, Zwei- und Dreipfennig Stücke ab sofort nur noch in Kupfer geprägt werden. Fünf- sowie Zehnpfennig in Nickel.

Ab 20 Pfennig bis zur Zwei-Mark-Münze sollte Silber verwendet werden. Zu Beginn gab es das Fünf-Mark-Stück gleichzeitig in Silber und in Gold. Die Goldvariante konnte sich nicht durchsetzen, weil sie schlichtweg zu klein und zu leicht und deshalb weniger beliebt bei der Bevölkerung war. Aus diesem Grund gab es nur Prägungen in der Zeit von 1877 bis 1878.

Zehn- und Zwanzigmark Münzen waren die am häufigst geprägten Münzen und wurden auch „Goldfüchse“ genannt. Bis zum Ersten Weltkrieg wurden neben den Münzen zudem massenweise Reichsbanknoten als Zahlungsmittel gedruckt. Von ihnen gab es grüne Fünziger, blaue Hunderter und braune Tausender.

Die Münzen hatten ebenso ihre festen Merkmale. Vorder- und Rückseite waren bis zum Wert von einer Mark beidseitig identisch. Ab der Zweimark Münze wurden sie mit dem Reichsadler geschmückt.

Ausnahmen waren die Prägungen der Gegenseite, wo bis 1918 ein Porträt des Landesherren ausgegebener Bundesstaaten oder ein Hoheitszeichen freier Städte vorkommen konnte.

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