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Virtuelle Währung USD Coin

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Der USD Coin ist ein an den US-Dollar gekoppelter sogenannter Stable-Coin. Eine relativ stabile virtuelle Währung mit Verbindung zum Wert des US-Dollars. Realisiert wird der USDC als ERC-20-Token auf der Ethereum-Blockchain.

Was sind Stable Coins?



Stable-Coins nutzen technische oder marktwirtschaftliche Mechanismen, um ihren Wert jederzeit so eng wie möglich an den einer anderen Währung zu koppeln. Im Fall des USD Coins steht hinter den digitalen Tokens das „Centre Network“, das momentan von den Kryptobörsen Circle und Coinbase gebildet wird.

Bei den Teilnehmern des „Centre Networks“ wird für jeden ausgegebenen USDC-Token ein realer Dollar hinterlegt, der (so das Versprechen der Firmen) jederzeit gegen einen Dollar im herkömmlichen Bankensystem zurückgetauscht werden kann.

Vorzüge von USD Coins



Auf diese Weise wollen die Entwickler hinter USD Coin die Vorzüge von virtuellen Kryptowährungen wie Bitcoin mit denen herkömmlicher, staatlicher Währungen verknüpfen. Die USDC-Token lassen sich nämlich, ähnlich wie Bitcoin und Co., binnen weniger Minuten, zu sehr günstigen Gebühren von einem Nutzer zum anderen transferieren. Und das weltweit.

Auf vielen Krypto-Handelsbörsen lassen sich die digitalen Coins auch leicht gegen andere Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder Ripple eintauschen. So wird es zum Beispiel auch für Trader leichter, in Zeiten hoher Volatiliät an den Kryptomärkten rasch in den vergleichsweise stabilen Dollar zu „fliehen“ ohne die relativ hohen Gebühren für den Transfer vom Bankensystem in die Kryptowährungen und zurück zahlen zu müssen.

Insofern eignen sich USD Coins gegenwärtig vor allem als Intermediär-Token beim Trading.

Risiken bei der Nutzung von USD Coins



Bei der Nutzung des USD Coins ist für interessierte Trader und Anwender dennoch auch eine gewisse Vorsicht geboten. Die Tatsache, dass der Coin von den Teilnehmern des „Centre Networks“ mit dort eingezahlten echten US-Dollars hinterlegt wird, sorgt für Abhängigkeit von diesen Firmen. Insbesondere momentan (Stand Juni 2019), da das Netzwerk aus nur zwei teilnehmenden Firmen besteht birgt das Risiken.

Dazu kommt, dass beide Firmen in den USA beheimatet sind und damit den dortigen Geldwäschegesetzen unterworfen. Für deutsche und europäische Anleger bedeutet das, dass zumindest größere Beträge direkt über die Firmen erst nach aufwendigen Identifizierungsprozessen ausgezahlt werden können.

Außerdem kann es jederzeit zu Veränderungen der Gesetzeslage kommen, sodass eine Auszahlung des Geldes dann nur noch über Umwege möglich wäre oder nach US-Recht sogar illegal würde.

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