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Die Währung der Wikinger (Vikinger)

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Mit ihren schnellen und Handelsschiffen besegelten einst die Wikinger (auch Vikiniger genannt) einen großen Handelsraum, welcher sie bis zum Kaspischen Meer in das Mittelmeer sowie zu den Nordmeerinseln führte. Dieser Handel versprach regelmäßige und sichere Einnahmen.

Zu Anfang trieben oft auch Raubwikinger das Unwesen. Diese plünderten die Orte und boten die gestohlenen Waren feil. Zudem bauten sie an bedeutenden Verkehrsknotenpunkten eigene Handelsplätze, die zu festen Siedlungen wuchsen. In der Nordseeregion sind die Kaupang nahe dem Larvik in Norwegen bekannt, Haithabu in Schleswig-Holstein und Ribe in Dänemark.

Das Handelsgut waren einst haltbare Lebensmittel wie Honig, Stockfisch und Felle aus dem Norden sowie Fertigprodukte wie Tontöpfe und Gläser aus dem Westen. Sie zahlten mit Silbermünzen, welche bald auch zu der wikingischen Währung wurden. Wenn der Wert einer Münze nicht passte, hackten die Wikinger diese in Stücke und wogen sie anschließend ab. Dies war das Hacksilber, mit welchem sie den skandinavischen Tauschhandel ablösten.

Während der Wikingerzeit wurde in den meisten Teilen von Skandinaviens Münzen nicht als Geldmittel verwendet. Hier wurde das Silber und Gold als Barren gehandelt. Dieses wurde vom Händler mit einer tragbaren Waage gewogen. Unter solchen Umständen war es unerheblich, das wertvolle Metall in Münzform aufzubewahren.

Dieses wurde eingeschmolzen und in Barren gegossen, meist aber wurde es zu Schmuck verarbeitet, dass der Besitzer den Wohlstand in deutlicher Weise zeigen konnte. Die Barren und auch der Schmuck konnten später geteilt werden, wenn Kleingeld benötigt wurde.

Zudem waren bei den Wikingern verschiedene Zahlungsmittel im Umlauf. Ein Händler bewahrte in einem Lederbeutel daher mehrere Währungen zugleich auf. Dies waren Geldstücke aus Perlen, Silberblech, Silberbarren oder Glas, die zerhackt worden sind, um den Preis zu zahlen.

Bald hatten sich Seefahrer an diese ausländischen Silbermünzen gewöhnt, dass dies die eigene Währung wurde. Im Laufe der Zeit bauten die Wikinger die Handelsrouten mit genauen Marktsiedlungen auf. Die Raubzüge und auch die vielen Geschäfte brachten den Wikingern einen großen Reichtum ein.

Als die anderen Länder Europas im Bereich des Schiffsbaus aufholten und ebenso gute Boote wie die Wikinger erbauten, ging diese erfolgreiche Zeit allmählich zu Ende. Die Währung der Wikingerstadt Schleswig war dann der Wikingerscheck.

Die Wikinger aus dem Norden von Europa waren nicht nur gefürchtete Krieger, die Seefahrer waren zudem Händler mit vielen guten Beziehungen. Daher ist es nicht erstaunlich, dass diese von den Fahrten Silber aus vielen Ländern nach Hause brachten, zumal es in der Heimat eher wenige Vorkommen von diesem Edelmetall gegeben hatte.

Die sachbezogenen Nordmänner nahmen dieses Silber aus Arabien ebenso als Geld an wie die Denare aus dem damaligen Römischen Reich.

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