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Bitcoin Erfinder? Craig Wright beansprucht Urheberrecht bei den US-Behörden

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(Heute, den 23.10.2019): 0

Craig Wright ist die berüchtigste Person in der Kryptoszene. Regelmäßig macht der selbsternannte Bitcoin Erfinder Schlagzeilen. Nun hat Craig Wright das Urheberrecht für das Bitcoin Whitepaper und den dazugehörigen Quellcode beim amerikanischen Copyright Office beantragt.

Das ist nicht der erste Versuch des Informatikers und Geschäftsmann das Bitcoin Urheberrecht für sich zu beanspruchen. Bislang gelang es ihm jedoch nicht, einen eindeutigen Nachweis zu erbringen. Vor Gericht behauptete er bereits die ersten 70 Bitcoins selbst generiert zu haben.

Die Community rund um Bitcoin hegt auch dieses Mal Zweifel an Wrights. Zu recht, denn das Whitepaper war öffentlich zugänglich. Die alternative Kryptowährung Bitcoin SV, von der Wright wirklich Inhaber ist, enthält auch nicht den ursprünglichen Basiscode von Bitcoin.

Auch widerspricht es der Grundlegenden Philosophie von Bitcoin in der Hand eines einzelnen Eigentümers zu liegen. Bitcoin sollte als dezentrale Peer-2-Peer Währung völlig unabhängig vom Zentralbankensystem sein.

Während im Netz zahlreiche Falschmeldungen mit der Behauptung kursieren, Wright sei bereits als Urheber anerkannt wurden, stellt das Copyright Office klar: der Auftrag sei noch gar nicht ausreichend geprüft wurden.

Um den Urheber von Bitcoin ranken sich so einige Mythen. Bitcoin wurde erstmal über eine Mailing-List für Kryptographen unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto veröffentlicht. Zur Entstehung Bitcoins zwischen 2008 und 2009 gab es einen regen Austausch zwischen Satoshi Nakamoto und dem Teilnehmern der Mailing-List, bis dieser kurz nach dem Start von Bitcoin plötzlich abbrach.

Da niemand einen klaren Anhaltspunkt hat, wer der echte Satoshi Nakamoto sein könnte, ist es nahezu unmöglich den echten Satoshi Nakamoto ausfindig zu machen. Über die Blockchain, dem digitalen Kassenbuch von Bitcoin, lässt sich jede Transaktion bis zum Anfang von Bitcoin nachvollziehen. Dabei wurden Nakamotos Bitcoins nie wieder verwendet.

Es wurden bereits einige plausiblere Vermutung über die Identität des Erfinders angestellt. Es besteht sogar die Möglichkeit, dass dieser bereits tot ist.

Bitcoin-Enthusiasten fordern von Wright den Besitz dieser ersten Bitcoins nachzuweisen, das würde ihn eindeutig als Satoshi Nakamoto identifizieren. Diesen Nachweis hat er bis heute nicht erbracht.

Die Chance für Craig Wright stehen sogar sehr gut als Bitcoin-Erfinder anerkannt zu werden. In den USA wird nicht intensiv geprüft ob eine Verbindung zwischen dem Pseudonym und den Antragsteller besteht. Das wurde sogar durch eine offizielle Pressemitteilung des Copyright Office bestätigt.

Im Zweifelsfall wurden in ähnlichen Fällen auch mehrere widersprüchliche Urheberschaften anerkannt. Bleibt nur abzuwarten ob Wrights Versuch sich die Macht über Bitcoin einzuverleiben, erfolgreich sein wird. Für den Bitcoin Kurs bedeutet dies vermutlich nichts gutes.

Was sind Bitcoins und was beeinflusst diese Währung?

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